Pressemitteilung
Neuer Vorstand gewählt – Initiative für zurückgekehrte Flüchtlinge e. V. stärkt
länderübergreifende Zusammenarbeit
Bad Sachsa, 04.04.2025 – Im Rahmen der heutigen Jahreshauptversammlung der Initiative für zurückgekehrte Flüchtlinge e. V. wurde ein neuer Vorstand gewählt. Die Mitgliederversammlung fand in Bad Sachsa statt und behandelte neben den Rechenschaftsberichten der Jahre 2023 und 2024 auch zentrale Zukunftsfragen des Vereins.
Zur neuen Vorsitzenden wurde Frau Dr. med. Sabine Radtke gewählt. Als stellvertretende Vorsitzende wurde Milanka Scholz bestimmt. Die Funktion des Kassenwarts übernimmt künftig Mohamed Sayed aus Nordhausen, der sich im Rahmen der Sitzung den Mitgliedern persönlich vorstellte. Der neue Vorstand kündigte an, die Zusammenarbeit zwischen den Bundesländern Thüringen und Niedersachsen deutlich intensivieren zu wollen. Ziel ist es, bestehende Projekte auszubauen und neue Impulse in der Begleitung und Unterstützung von Rückkehrprozessen geflüchteter Menschen zu setzen. Dabei sollen auch Klinikpartnerschaften sowie neue Mitgliedergewinnung im Fokus stehen. Die Mitgliederversammlung bestätigte zudem die Entlastung des bisherigen Vorstands und verabschiedete gemeinsam die Weichenstellungen für die kommenden Jahre. Die bisherige Vorstandsvorsitzende, Frau Dr. Karin Hesse-Lehmann, war 20 Jahre im Amt – hat den Verein geführt und konnte immer wieder Interesse für Flüchtlinge wecken. Ihr Engagement hat vieles ermöglicht – Veranstaltungen, Präsenz durch Verkaufsstände, Lesungen, Trägerschaft von Projekten.
Der weitere Vorstand, 2. Vorsitzende, Kassenwartin und Schriftführerin, haben ihre Ämter ebenfalls im Sinne des Vereins geführt. Dem bisherigen Vorstand wird Dank ausgesprochen – sonst wäre der Verein nicht in der jetzigen Form existent. Die „Initiative für zurückgekehrte Flüchtlinge Bad Sachsa e.V.“ = „IF“ hat einen Projektantrag über „Schmitz-Stiftungen“ gestellt IF hat das Ziel, die Situation in den Herkunftsländern von Flüchtlingen zu verbessern, u.a. durch Projektarbeit. Die Behandlung psychisch Kranker in Bosnien und Herzegowina, einem Land, das in den 90er Jahren von einem sehr brutalen Bürgerkrieg betroffen war, noch immer unter den Folgen leidet, soll verbessert werden Damals waren sehr viele Flüchtlinge in Deutschland aufgenommen worden. Für die Behandlung von psychisch Kranken sollen zwei Räume eingerichtet werden, in denen psychisch Kranke, deren Angehörige und professionelle Klinik-Mitarbeiter zusammen Gespräche führen können Auch sollen Öffentlichkeitsveranstaltungen stattfinden, um darüber zu informieren, dass psychisch Kranke nicht wahnsinnig oder gefährlich sind, akzeptiert und unterstützt werden sollten Zu der Projektfinanzierung muss der Verein eigene Mittel aufbringen. Wir bitten daher um Spenden.
Je besser die Situation im Herkunftsland ist, desto mehr sind die Menschen, die vor Krieg und Not geflüchtet sind, daran interessiert, in ihre Heimat zurückzukehren – da sind sie verwurzelt, haben Familie und Freunde.